Bin leider gar nicht zum schreiben gekommen. Bin in der ganzen Zeit nicht einmal dazu gekommen meinen Fight For Fitness Ordner weiterzuführen. Fight for Fitness. Mein Motto. Um mein Trainingsprogramm durchzuziehen. Geplant waren 12 Wochen, fürs erste. 12 Wochen deswegen weil ich dann mit jemandem Bungee Jumpen gegangen wäre. Habe mir gedacht ist doch eine gute Gelegenheit, sich das Ziel zu setzen 5x die Woche trainieren zu gehen und bis dato auf gesunde Weise so viel wie möglich wäre abzunehmen. Aufgegeben habe ich nicht. Bin jetzt in der dritten Woche. Abgenommen schon 1.5 kg. Ein erfreulicher Anfang! Nur das mit den 12 Wochen ist nicht mehr mit dem Bungee Jumpen in Verbindung. Ach, mal wirklich Leute. Ich weiß ja nicht wie ihr das seht, aber ich werd manchmal nicht aus einigen Leuten schlau.Zu Anfang habe ich mit meinem Bruder nur übers springen gesprochen und wir sind dann auf den Punkt gekommen das wir doch auch gemeinsam springen könnten. Alles klar! Ich fands super cool, alleine weil nicht viele die ich kenne für Abenteuer solcher Art empfänglich sind. Aber ich dachte mir, ok, wenn er doch Lust dazu hat machste Nägel mit Köpfe und schwuppdiwupp war ich auf Jochenschweizer.de und hab mir nen Gutschein geholt. Inzwischen weiß ich aber nicht ob er wirklich springen mag oder nicht. Nicht wegen mir, das weiß ich, aber vllt wegen etwas anderem. Nach kurzem hatte ich einen Termin für den Sommer, er wollte halt ein wenig um sich auf das Ereignis seelisch vorzubereiten. Verständlich! Dann kam es das er mir gesagt hat das er vorher eventuell sich operieren lassen müsse und das die Heilungsphase etwas länger dauern würde. Danach wäre das aber kein Problem. Fand ich auch nicht schlimm, kurz bei jochenschweizer angerufen und die Bestätigung bekommen das man den Termin auch umändern lassen kann. Aber irgendwie geht es nicht vorran. Ich muss ihn immer wieder darauf ansprechen wie es denn jetzt aussieht und er sagt mir immer wieder er fragt nochmal seinen Arzt ob er jetzt wirklich die op braucht oder es nicht auch so geht. Wäre übrigens ambulant, also keine Sorge . Und wirklich, ich habe dafür vollstes Verständniss. Er ist mir der liebste Mensch auf Erden, der beste Bruder und will sicher nicht das er springt und es ihm hinterher schlechter geht als vorher. Aber ich warte immer noch das er mir dazu was sagt. Ich wäre noch nicht einmal sauer wenn er mir absagen würde! Ehrlich. Ich würde dann alleine springen oder mir jemand anderen suchen. Kein Ding. Ich habe aber einfach keine Lust mehr immer wieder nachzufragen, ist mir ehrlich gesagt unangenehm weil ich auch denke irgendwie muss es ja auch nerven wenn ich immer damit anfange. Wäre halt nur schön wenn man das ganze irgendwann geregelt bekäme.

Ansonsten geht es mir eigentlich recht gut. Ok, bin noch etwas traurig. Die Nachwirkungen des Enttäuscht sein. Ich bin mir nicht sicher ob ich vllt etwas überreagiere oder ob meine Enttäuschung auch gerechtfertigt ist. War eigentlich für Sonntag mit meinem Bruder und seiner Familie verabredet. Meine kleine Tochter hat sich schon riesig gefreut, sie liebt ihre Cousins abgöttisch. Und ich bin auch immer total froh wenn ich alle besuchen fahren kann. Auf jeden Fall war klar Sonntags fahren wir hin. Meine kleine ist erst zwei, aber sie denkt immer wir fahren jeden Tag hin, stellt mir immer und immer wieder die Schuhe vor die Füße und will mir auf ihre Weise zu verstehen geben das wir doch zu ihren Cousins fahren sollen. Einen Tag vorher habe ich ihr dann natürlich gesagt das wir  das ganze dann auch umsetzen würden. Dummerweise habe ich Abends dann einen Anruf von meiner Schwägerin bekommen und sie hat mir halt erzählt das sie nicht weiß was sie machen soll. Alle hatten sie eine Einladungen von einer guten Freundin (schon etwas älter) bekommen, zusammen mit der Familie einen Ausflug zu machen. Sie würde die Einladung gerne annehmen aber wollte halt gerne wissen ob das mir recht wäre. Also, soll heißen entweder ich wäre gekommen oder alle hätten ihren Ausflug gemacht. Naja, ich war ziemlich traurig weil ich mich riesig auf den nächsten Tag gefreut hatte aber wie ich so bin sage ich grundsätzlich dass das alles kein Problem ist und alle ruhig die EInladung annehmen sollen. Ich meine, was hätte es gebracht wenn ich gesagt hätte das ich das echt schade finde vor allem für meine kleine die sich immer so riesig freut und es nicht versteht wenn ich am nächsten Tag doch wieder sage, ne wir fahren jetzt doch nicht. Ich habe mich echt mies gefühlt, hinterher war ich nur am heulen. Klar denkt ihr sicher, ich hätte auch einfach den Mund aufmachen können und ihr meine Meinung dazu sagen können. Aber stellt euch mal vor ich hätte das getan und wäre am nächsten Tag hingefahren. Hätte das nicht die ganze Stimmung von allen getrübt. Da bin ich mir sogar sicher. Was mich aber auch depriemiert ist, das ich am nächsten Tag nichts von allen gehört habe und was mit heute ist weiß ich auch nicht. Das ganze geht mir schon Nahe, deshalb ist mein handy auch aus. Ich weiß nicht ob ich es heute noch anschalte, ich brauche gerade meine Ruhe und weiß nicht ob ich heute schon telefonieren kann ohne das mir dann die Tränen kommen. Vor meiner Schwägerin konnte ich meine Tränen durch viel Glück und auf die Lippen gebeiße zurückhalten aber ob das bei meinem Bruder auch geht. Zudem will ich nicht fragen ob ich dann dieses WE kommen kann, ich habe echt die Sorge das doch wieder etwas dazwischen kommt. Oder nerve ich vllt doch etwas. Bin ja doch recht häufig zu Besuch. Wenn ich heute mit meinem Bruder telefoniere gehe ich wirklich davon aus dass das Gespräch eh nochmal auf gestern zurückgreift und davor graust es mir auch. Mir hat es echt wehgetan. Es ist nicht so das ich immer so reagiere, wenn jemand aus bestimmten Gründen nicht kann oder so habe ich überhaupt kein Problem eine Verabredung(so mag ich es jetzt mal nennen) sausen zu lassen. Aber im Austausch für eine andere Einladung, das tut weh. Die Beweggründe die sie mir nannte waren einfach nicht so...ich weiß nicht wie ich es sagen soll. Einerseits habe ich mich für meine Neffen gefreut andereseits hätten die beiden das ganze sicher auch ein anderes Mal machen können. Seid euch sicher ich bin nicht sauer! Auf keinen, nein das sind wahrlich nicht meine Gefühle. Aber irgendwie beschreibt Enttäuscht mein Gefühl sehr gut. Kann ich sagen das ich mich irgendwie abgeschoben fühlte. Nee, ich glaube das sind nicht die richtigen Worte. Auf jeden Fall weiß cih nicht wie ich mich verhalten soll. So tun als wäre nix gewesen oder doch ruhig dazu stehen, weil ich einfach nicht fragen mag wann ich denn nun wieder hinfahren kann (was ich alleine deswegen schon mache um nicht vor verschlossener Türe zu stehen weil wir nicht im sleben Ort wohnen ).

 Wenn ihr Lust habt schreibt mir was ihr denkt. Das wäre sicher hilfreich für mich.

Ich möchte aber auch noch sagen, ich kenne meine Schwägerin noch nicht ganz so lange, aber sie ist wirklich toll. Sie ist sehr nett, locker, lustig um es so zu sagen, ich fühle mich in ihrer Nähe sehr wohl. Und das kann sicher nicht jeder sagen. Ich habe echt ein riesen Glück so eine Schwägerin zu haben. Nur wenn sie einen beim Gespräch nicht anschaut ist für mich manchmal ungewohnt (macht sie aber auch nicht immer). Es kann aber irritierend sein wenn man etwas fragt und sie einen nicht anschaut. Zu Anfang dachte ich immer sie wäre dann sauer oder so. Das ist aber geklärt, wir sind ja alle nicht perfekt und wie gesagt sie ist echt klasse. Nur kann ich mich in ihrer Gegenwart nicht immer so verhalten wie ich es gerne würde, ich werde dann doch oft innerlich etwas unsicher, weil ich einfach nicht einschätzen kann was sie dann denkt. Und davor habe ich doch Angst. Ich will nicht das sie etwas schlechtes denkt oder so.

 

Ok. Genug geschrieben. Gleich noch eben Trainingstasche auspacken und dann mal schauen was ich noch so mache. Muss an dem Tattoo welches ich mir stechen lassen will noch dran arbeiten. Wenn ich mal fertig damit werde lade ichs hier vllt hoch.

Alsdann, euch noch einen schönen geruhsamen Abend.

 

10.5.10 18:27, kommentieren

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Mein Diät-Ticker

Nur mal auf die schnelle weil ich gleich wieder losflitzen muss und erst heute Abend schreiben kann.

 Diät-Ticker - Sichtbar abnehmen

 

2.5.10 10:51, kommentieren

Mein süßes kleines Leben und ich

Mir gehts richtig gut! Endlich wieder. Es hat sehr lange gedauert, aber wie heißt es so schön, was länger wärt wird endlich gut! Dabei gehts es um meine Hassliebe zu meinem eigenen Körper, bei dem ich mich gerne entschuldigen möchte für all den Stress den er durch mich hatte, aber geht es auch dabei um einige Ereignisse die zu verarbeiten nicht so leicht waren.  Gerne würde ich sagen "Die Zeit heilt alle Wunden" aber das ist glaube ich gar nicht wirklich möglich. Jedenfalls nicht immer. Meine Wunden sind zwar geheilt, aber die Narben sind noch da und Narben erinnern einen auch immer wieder an geschehenes, ob man will oder nicht. Gut ist aber wenn man lernt damit umzugehen.  Jaja, die Hassliebe zu meinem eigenen Körper. Es ist traurig das es mal soweit kommen musste. Vielleicht denken die meisten jetzt an Magersucht, Bulimie oder ähnlicher Dinge. Aber bei mir (und sicher auch noch einigen anderen Menschen) ist es genau anders herrum. Ich war extrem Esssüchtig. Habe immer das Gefühl gehabt essen zu müssen in wirklich jeder Situation, aber ich verstand einfach nie warum ich das tun musste. Ich wollte es immer stoppen, aber je mehr ich mich wehrte desto schlimmer wurde es, desto dicker wurde ich dann auch. Schon als Kind war ich nicht das was dünn bezeichnen könnte, sondern doch recht übergewichtig. Ich habe das nie so gesehen, ich meine ich war ein kleines Kind und habe wirklich nie verstanden was alle immer von mir wollten. Aber "abnehmen" war auch schon im Kindesalter angesagt. Wirkliche Hilfe hatte ich dabei nicht. Meine Mutter hat mir immer nur gesagt iss nicht so viel, iss weniger, die Hälfte etc. Apfelessig, ein Glas vor jeder Mahlzeit habe ich gehasst und gebracht hat es nie etwas. Ich will ihr jetzt nichts vorwerfen, keine Sorge, ich habe meine Mutter lieb und klar wollte sie nur das beste, aber oft hätte ich mir Hilfe auf andere Weise von ihr gewünscht. Und da begann dann auch schon unbewusst das ganze Theater. Ich meine, ist doch fast schon absehbar das man unter Umständen irgendwann mit sich selbst nicht mehr klar kommt. Man selbst mag sich, man fühlt sich in seiner eigenen Haut super gut und versteht (vor allem als Kind) nicht warum man abnehmen soll. Aber wenn einem andere zu verstehen geben das du nichts als dicker Mensch wert bist dann wird das ganze echt schlimm.Ich wollte immer nur so sein wie ich es für richtig halte, aber andereseits sind da so viele Menschen die mir immer und immer wieder das Bild vermittelt haben, wenn du nicht den Idealvorstellungen aller entsprichst dann bist so gut wie nichts mehr wert. Irgendwann habe ich dann meinen (zum Glück) jetzigen Ex kennen gelernt durch den ich dann richtig schlank geworden bin. Leider auf nicht gesunde Weise. Ich durfte kaum was essen und wenn dann nicht das was ich oder "normale" Menschen essen würden, hinzu kam das ich immer weniger Kontakt zu Freunden haben durfte bis hin das ich nicht mal mehr meine Familie sehen durfte. Keine Telefonate, kein gar nichts. Ein Leben hinter 4 Wänden. Gefangen in einem goldenen Käfig würde ich gerne das Sprichwort zitieren, aber das kann ich nicht. Denn mein Käfig war rostig und es war bitterkalt. Ich habe mich schrecklich gefühlt und einsam. Ich hatte ständig Angst und dachte lange ich könnte mich eh nicht gegen meinen Ex wehren, wer würde mir schon helfen, dachte ich immer.Ich weine diesem alten Leben keine einzige Träne nach, bin einfach nur froh heil aus allem rausgekommen zu sein.  Dank meinen himmlischen Freunden die mich nie alleine gelassen haben und dank meiner Mutter die wusste das ich alleine verloren war. Das schlimmste Erlebnis für mich war aber die immer wiederkehrende Vergewaltigung durch meinen Ex. Ich rede nie darüber, ich schreibe es nicht gerne und denke auch nie gerne darüber nach. Ich wollte ich könnte es auf ewig vergessen und damit all die furchtbaren Gefühle die dann wieder in mir hochkommen. Hart wurde es dann auch als ich herrausfand das ich Schwanger durch die Missbräuche war. Ich wusste erst gar nicht wie ich damit umgehen sollte, denn noch befand ich mich in seiner unmittelbaren Nähe. Ich dachte für sehr kurze Zeit das sich vllt doch noch alles ändern würde, alles zum Guten wenden. Aber keine 2 Tage später wusste ich, bekommst du dieses Kind mit ihm, dann bist nicht nur du verloren sondern dein Kind ebenfalls.Ich bin ehrlich immer noch immer wieder überrascht wie stark ich von da an immer mehr und mehr geworden bin. Ich wusste ich muss für mich und mein Leben in mir kämpfen. Ich hatte so verdammt lange Angst, dachte es kann doch nicht sein das dein Leben mit 21 vorbei ist. Endgültig, unwiederrufbar. Ich war damals überzeugt es würde mir eh keiner helfen. Selbst seine "Freunde" ob Frauen oder Männer, standen  hinter ihm. Aber zum Glück stand meine Mutter hinter mir! Und mein nun neu geborener Wille mein Leben nicht einem anderen Menschen zu überlassen sondern es mir wieder zurückzuholen und von da an nicht mehr herzugeben. Nach zwei Jahren nun träume ich Nachts endlich nicht mehr von all den Geschehnissen und gehe nicht mehr voller Angst auf die Straße. Ich bin eine starke Frau und eine noch stärkere Mutter. Nur die seelischen Narben machen mir manchmal noch ein wenig zu schaffen, ein Beziehung wohl weiterhin noch nicht möglich. Und in all dem Stress, der Angst und Unsicherheit habe ich immer mehr zugenommen immer mehr gegessen. So viele Diäten habe ich angefangen, aber alle ohne den großen Erfolg. Immer wieder habe ich gegessen ohne Sinn und Verstand. Immer mit dem Gedanken, du hast doch gar keinen Hunger, nicht einmal Appettit, warum isst du? Dann bin ich dieses Jahr auf ein Buch gestoßen, welches ich jedem empfehlen kann der das Problem hinter seiner Esssucht nicht versteht. Titel: Denke nach und werde schlank.Von Mark Barker einem Psychotherapeut. Erst dachte ich es sei wieder eins von den üblichen Büchern, mit dem üblichen BlaBla. Aber ganz im Gegenteil, Stück für Stück habe ich herrausfinden können was hinter der Esssucht steckt auch dank der vielen Übungen die in dem Buch stehen. Seitdem esse ich was ich will wann ich will und treibe wieder Sport. Alles weil kein Zwang dahinter steht. Mach Sport wenn du es willst und wann du willst. Seitdem hat sich mein essverhalten wahnsinnig verändert, was ich vorher nie gedacht hätte! Und stolz mag ich verkünden das mein Gewicht, langsam aber gesund nach unten geht. Was andere von meinem Gewicht halten interessiert mich nicht mehr sowie früher. Ich lasse es nicht mehr an mich ran, zumindest so gut es geht ;-) Aber endlich, ich freue mich so das ich mich nicht mehr selbst hasse dafür so zu sein wie ich nun mal bin. (Noch) 20 kg übergewichtig. Ich bin so stolz darauf so zu sein wie ich bin und stolz das ich eine so starke und endlich richtig unabhängige, freie Frau geworden bin. Also meine Damen, es sei gesagt, wehrt euch gegen jedwegige Ungerechtigkeit euch gegenüber. Ihr habt verdammt nochmal ein recht auf ein selbstbestimmtes, wundervolles, freies Leben. Ich weiß eins, das lasse ich mir nie wieder nehmen!

30.4.10 18:13, kommentieren